Noch vor den Herbstferien hatten die Teilnehmerinnen des mint:pink-Programmes die Möglichkeit, erste Erfahrungen beim Programmieren zu sammeln.
Den Ablauf dieser Veranstaltung haben zwei Schülerinnen konstruiert. Weitere Eindrücke finden sie auch in einem kurzen Filmbeitrag (hier).
 
Bericht von Anni & Aléna (9a):

Am Freitag, dem 11. September 2020 fand ein Workshop zum Thema „Coden“ in unserer Schule statt, an dem nur die Mädchen des mint:pink-Programms teilnehmen konnten.   

Wir trafen uns um 09:00 morgens in den Chemie-Räumen mit Herrn Schendel (betreuender Lehrer), Frau Fernau (Organisation des mint:pink-Programms) und Caroline, welche den Workshop mit uns durchführen sollte.

Zuerst wurden einige organisatorische Dinge mit Frau Fernau besprochen, bevor wir hinüber in den angrenzenden Chemieraum wechselten, wo Herr Schendel und Caroline bereits die Laptops und Calliopen (Einplatinencomputer für das Programmieren) ausgelegt hatten.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bauten wir zuerst die Calliopen zusammen. Auf diesen war bereits ein Orakelspiel programmiert, welches wir einmal ausprobieren sollten. Dazu mussten wir eine Ja/Nein-Frage stellen, welche der Calliope dann entweder mit einem lächelnden Smiley (Ja) oder traurigen Smiley (Nein) beantwortete.

Als nächstes erstellten wir ein Tafelbild mit allen Funktionen, die man programmieren muss (Lichter, Reaktion, Sound etc.), damit das Spiel funktioniert. Danach programmierten wir mithilfe der Website www.calliope.cc eigenständig unsere Calliopen. Hierzu sollten wir ein Lichtspiel durch Schütteln, eine Melodie und eine Nachricht durch Knopfdruck verwenden.

Nach einer kurzen Pause arbeiteten wir daran, einen eigenen Textmessenger zu erstellen. Als wir alle das Programmieren abgeschlossen hatten, konnten wir schließlich durch den Calliope mit unserer Partnergruppe kommunizieren.

Zum Abschluss gab uns Caroline noch Termine für Informatikkurse in den Herbstferien.

Insgesamt war der Tag sehr interessant und wir würden ihn definitiv noch einmal erleben wollen!