Fakten (Stand: Schuljahr 2008/09)

Lessing-Gymnasium Norderstedt: Neusprachliches und naturwissenschaftliches Gymnasium mit integriertem Musikzweig

Anzahl der Schüler: 710
Anzahl der Lehrer: 56

Anzahl der Klassen: 30
Durchschnittsklasse: 25
Arbeitsgemeinschaften: Eine Vielzahl an musikalisch-künstlerischen AGs, SportAGs, naturwissenschaftlichen AGs und vieles mehr (siehe AG-Liste)
Teams "Jugend trainiert für Olympia": 13 (siehe Sportseite)
Lage: etwa 10 Grad östliche Länge und 53 Grad und 45 Minuten nördliche Breite
Gründungsjahr: 1975
Baumaterial: Pappe, Pappe, Pappe und ein Karton voller Nägel
Turnhalle: Größte Schulsporthalle Schleswig-Holsteins (ca. 50x50 Meter)

Jährliche Veranstaltungen:
Sommer- und Weihnachtskonzert aller musikalischen AG's
Hausmusikabende
Theateraufführungen
Oster-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien
Musical

Weihnachtsfußballturnier für Jungen
Sommerfußballturnier für Mädchen
Steertpoggstaffeln
Bundesjugendspiele Winter, Sommer

Klassenreisen: Klasse 5, Klasse 8, Berlinfahrt Klasse 10, Studienreise Jg. 13
Austauschprogramme mit der Perse-School in Cambridge (UK), Frankreich-Austausch mit Lycée in Nonnenbroich / Elsaß
Wirtschaftspraktikum
Betriebspraktikum

Arbeit mit Lions Quest "Erwachsen werden"

Einrichtungen: Forum, Hörsäle, drei Computerräume und Bücherei
Lehreralter: durchschnittlich 46 Jahre
Fachräume: vier Physik- , vier Bio-und drei Chemieräume, geteilt mit der Realschule Friedrichsgabe
Behindertenfreundlichkeit: Fahrstühle, Rampen und Spezialtische
Sprachen:
ab 5.Klasse Englisch;
ab 7.Klasse Latein/Französisch;
ab 9.Klasse Latein als 3. Fremdsprache
ab 11.Klasse Spanisch als 3.Fremdsprache

Schüleraustausch: siehe Rubrik Schüler > Schüleraustausch
DELF-Prüfungen: siehe Rubrik Fächer > Französisch

Mensa - Betrieb
Offene Ganztagsschule siehe: >Schülerinfos > Übersicht offener Ganztagsbetrieb

Biographie: Gotthold Ephraim Lessing - www.lessingmuseum.de
* 22.01.1729 in Kamenz
+15.02.1781 in Braunschweig
· 1746-1748 Theologie- und Medizin in Leipzig
· 1748-1755 Journalist und freier Schriftsteller in Berlin
· 1755 Uraufführung von "Miß Sara Sampson" und Rückkehr nach Leipzig
· 1758-1760 wieder in Berlin
· 1759 Veröffentlichung von drei Büchern "Fabeln"
· 1759-1765 "Briefe, die neueste Literatur betreffend"
· 1760 nach Breslau, "Minna von Barnheim"
· 1765 nach Berlin
· 1766 "Laokoon:oder über die Grenzen der Malerei und Poesie"
· 1767-1769 "Hamburger Dramaturgie"
· 1768/69 "Briefe antiquarischen Inhalts"
· 1769 "Wie die Alten den Tod gebildet", Bibliothekar in Wolfenbüttel
· 1771 "Emilia Galotti", "Anmerkungen über das Epigramm"
· 1774-1777 "Fragmente eines Wolfenbüttelschen Ungenannten"
· 1776 Eheschliessung mit Eva König
· 1778/79 Streitschrift "Anti-Goeze"
· 1779 "Nathan der Weise"
· 1780 "Die Erziehung des Menschengeschlechts","Ernst und Falk"

Lessing verstand Aufklärung als unendlichen Erziehungs-, Erkenntnis- und Vervollkommnungsprozeß des Menschen zum Abbau aller Schranken zwischen den Menschen durch Vernunft und Toleranz.

Nach dem Besuch der Fürstenschule in Meißen, für die er ein Stipendium erhalten hatte, studierte er Medizin, Theologie und Philosophie in Leipzig und Wittenberg und schloss mit dem Magister Artium ab. In Berlin gründete er 1759 mit Moses Mendelssohn und Friedrich Nicolai die Literaturzeitschrift "Briefe, die neue Literatur betreffend". 1767 wurde er eingeladen, als erster Dramaturg am Deutschen Nationaltheater in Hamburg zu arbeiten. Abfassung der "Hamburgischen Dramaturgie", der wichtigsten theatertheoretischen Abhandlung des 18. Jahrhunderts. 1770 folgte er einer Berufung an die Herzogliche Bibliothek in Wolfenbüttel. Lessing war ein führender Vertreter der Aufklärung. In seinen Werken setzte er sich für Toleranz, humanistischen Ideale und Weltbürgertum ein.

Eigene dramatische Werke:
Miss Sara Sampson (erstes bürgliches Trauerspiel)
Minna von Barnhelm (Lustspiel)
Nathan der Weise (dramatisches Gedicht)
Emilia Galotti (Trauerspiel)