Förderpreis Schule & Wirtschaft(Charity-Network) http://www.charity-network.de/ : Ein Projekt des WiPo LK 12 (Schuljahr 04/05)
Staatssekretär Thönnes (SPD) besucht "Charity Network“
von Lars SeniukAm 3.5.2006 besuchte der parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales Franz Thönnes (SPD) die Werkstatt von Charity Network am Lessing-Gymnasium, um sich selbst ein Bild von dem mittlerweile international bekannten Projekt zu machen.
Der Bundestagsabgeordnete sprach mit Beschäftigten des Projektes, sowie mit Schülern des Lessing-Gymnasiums und besichtigte die Arbeits- und Lagerräume des noch jungen Unternehmens. Thönnes lobte die Projektidee und deren Umsetzung, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderung der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Charity Network biete Arbeitssuchenden und Schülern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen für die Berufswelt zu erwerben. Hierfür sei unter anderem auch der gute Draht zur Wirtschaft verantwortlich. Die Kontakte zu den zahlreichen Unternehmen, die das Projekt unterstützen, seien die „Brückenpfeiler“ für die Jobsuchenden, um wieder einen festen Arbeitsplatz zu finden.
Deshalb forderte Thönnes die Unternehmen auf, noch enger mit Charity Network zusammenzuarbeiten und den dort Angestellten Praktikumsplätze in den eigenen Firmen anzubieten, um ihnen einen Zugang zur Arbeitswelt zu eröffnen. Thönnes lobte das Engagement der Arbeitssuchenden und der Schülerinnen und Schüler, betonte jedoch zugleich, dass das Projekt keine „Dauerlösung“ für Arbeitssuchende sei, sondern lediglich dazu diene, Erfahrungen zu vermitteln und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Insgesamt zeigte sich Thönnes sehr zufrieden über die Entwicklung von Charity Network und betonte, dass die aktuelle positive Trendwende auf dem Arbeitsmarkt insbesondere durch Projekte wie diesem zustande käme. Er sicherte dem Projektleiter Walter Zielinski seine volle Unterstützung für die Zukunft zu und versprach ihm, weiter für das Projekt Charity Network zu werben. Zugleich lud er vier Mitarbeiter und Schüler zu einer mehrtägigen Fahrt nach Berlin ein, um ihnen so seine Anerkennung auszudrücken.





