Anmerkung der Homepage Redaktion
Über die aufwändigen und hervorragenden musikalischen Produktionen des Lessing-Gymnasiums wurde in der Vergangenheit regelmäßig in der örtlichen Presse berichtet.
Die Homepage Redaktion hat diese Berichte stets dankbar übernommen und mit eigenen Fotos ergänzt.
Diesmal blieb ein Kommentar der örtlichen Presse aus. Daher erscheint der folgende Bericht über den rauschenden Erfolg der Aufführung des Musicals "Chicago" im Festsaal am Falkenberg leider mit etwas Verzögerung.
Lesen Sie den
Bericht von Herrn Astner und Herrn Köttgen:
|
|
|
|
|
|
Das Licht geht aus, ich sitze im Dunkeln des Festsaals am Falkenberg und warte auf den Beginn des Musicals „Chicago“, das heute vom 12. Jahrgang des ästhetischen Profils unserer Schule aufgeführt wird.
“One-two-three-four”, die Band setzt ein und ich bin vom ersten Moment an beeindruckt.
Ich tauche mit „All that Jazz“ in die Welt der 1920er- Jahre Chicagos ein und verfolge die Geschichte von „Roxie Hart“, die durch Intrigen, Skandale und die Unterstützung der Medien zu Ruhm gelangt.
Die erstklassige Band und der beeindruckende Gesang lassen mich schnell vergessen, dass es sich hier um eine Schulaufführung handelt. Ich verfolge, wie Gefängnisaufenthalte und Schwangerschaft den Marktwert von „Roxie“ steigern und fühle mich unweigerlich an deutsche Casting-Shows erinnert.
Doch hier hört die Vergleichbarkeit schon wieder auf: Während im Fernsehen binnen weniger Wochen „Superstars“ geboren werden, steckt in dem Musical „Chicago“ mehr als ein Jahr harte Arbeit: die von Solisten, Band und Chor durchweg großartig interpretierten Titel des Musicals „Chicago“ sind in eine tolle Inszenierung eingebunden, die - so behauptet zumindest Herr Stroh - „sich die Klasse alleine erarbeitet hat“. Hier übt sich zwar jemand in Bescheidenheit, denn der Anteil von Letztgenanntem ist nicht unerheblich gewesen, dennoch ist auch die Arbeit der Klasse bemerkenswert: Den Schülerinnen und Schüler standen im Vorfeld nur Audio- und Videoaufnahmen zur Verfügung; alle Stücke mussten herausgehört und arrangiert werden. Gleiches gilt für die Choreographien, die ebenfalls selbst entwickelt wurden.
Das bewusst minimalistische Bühnenbild wird durch die Lichteffekte und die Choreographie perfekt ergänzt und trägt dazu bei, dass ich erst beim Schlussapplaus wieder in die Gegenwart zurückkehre.
Laden Sie hier das Programmheft [1.768 KB]
zu Chicago herunter.
As & Köt
Fotos: Fr. Strack & Thi
Portraits der Mitwirkenden
Chicago - Impressionen
thi







