Schülerkunstausstellung |
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Vernissage mit "Performance"
Zur Eröffnung der Ausstellung im Rathaus am Mittwochabend kam trotz der Unbilden des Wetters eine große Anzahl von Kunstliebhabern, denen zu ihrer Überraschung neben der Malerei auch Musik und Darstellende Kunst in Form einer Performance geboten wurde.
In ihren einleitenden Worten wies Frau Gabriele Richter vom Kulturbüro der Statdt Norderstedt auf die vorausgegangene Austellung des Lessing-Gymnasiums im Frühjahr 2008 (Räume-Zwischenräume) hin.
Es freue Sie, dass mit dem Lessing-Gymnasium die Zusammenarbeit der Stadt mit den Schulen stetig erweitert werde. So sei es geplant, dass während der Landesgartenschau 2011 Schüler des LGN zusammen mit der Breakdance Gruppe des Jugendheim Bunker Szenen unter dem Motto " Geister der Gärten" aufführen werden.
Im Namen der Schulleitung bedankte sich Herr Stroh für die immense Arbeit, die von den vier Damen der Fachschaft Kunst in Vorbereitung auf diese Ausstellung geleistet wurde mit vier "wetterfesten" Blumensträußen.
Sein Dank ging auch an die Stadt Norderstedt, die es der Schule ermöglichte, die künstlerischen Fertigkeiten ihrer Schüler der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Für die Fachschaft Kunst sprach Frau Anja Heiligtag einleitende Worte zum Motto dieser Ausstellung.
Einige Auszüge aus Frau Heiligtags Ausführungen zum Thema "Kunst bewegt":
"Fragt man Schüler: „Was bewegt dich?“ so folgt prompt: Pizza, Pasta, Wii…irgendein Computerspiel….dass das natürlich eine ungenügende Antwort für uns Lehrer ist, können Sie sich vielleicht vorstellen."
"Schaut man im Internet unter dem Begriff Bewegung nach, so findet man ein Dutzend verschiedener Ansätze – von Ortsveränderungen über innere Bewegungen, soziales Verhalten und geistigen Bewegungen - bis hin zur Musik.
Was also kann sich und uns bewegen? - eine Bewegungsstudie von einem Mensch, ein Blatt im Wind, die Krümmung von einem Grashalm, eine stürmische Welle oder vielleicht auch eine Farbe, eine Farbbewegung, eine Linienspur, eine Geste, Blick, Erinnerung.
Die Schüler bei diesem Prozess zu begleiten ist Herausforderung und Ansporn zugleich. Der Kunstunterricht bietet zahlreiche Methoden, das Thema zu beleuchten – und so ist diese Ausstellung ein Ausschnitt in viele mögliche Betrachtungsweisen."
"Bekannte Künstler wie Yves Klein, Marina Abramovic oder auch die aus Hamburg stammende Hilka Nordhausen haben bereits in den 70er Jahren mit Arbeiten an umfangreichen Zeichnungs- und Farbzyklen, Zeitrastern oder Bewegungsabläufen in Serien experimentiert. In bekannter Aktionskunst setzten Sie dazu ihren ganzen Körper ein und wurden so selbst zum Bestandteil Ihres Kunstwerks."
"Seit auch Aktions- und Performancekunst Einzug in den Kunstunterricht genommen hat, kommt also eine weitere Ausdrucksmethode hinzu, die uns ermöglicht, die klassischen Formen der bildenden Kunst zu überschreiten. Die Schüler begeben sich auf eine Reise in Richtung Körpereinsatz und zeitlicher Einmaligkeit."
Die Performance
Als ein Highlight der Eröffnung erlebten die Zuschauer die Aktionskunst von Silke Niemann und Pascal Engelke. Begleitet wurden die beiden Künstler dabei von Daniel Groneberg am Piano und Jonathan Klix am Saxophon.
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